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    10. April 2006:
IT-Branche fürchtet Internet-Gebühren
   

 

   

In den USA gibt es derzeit eine Diskussion, ob Telekom- und Kabelnetz-Unternehmen für das Übermitteln von Inhalten zusätzliche Gebühren einfordern dürfen. IT-Unternehmen wehren sich heftig gegen einen Extrabeitrag für große Datenmengen wie Filme oder Musik. Der Chef der Deutschen Telekom, Kai-Uwe Ricke, bringt die Diskussion nun nach Deutschland. Laut Ricke sollen nicht nur die Kunden, sondern auch Web-Unternehmen, die die Infrastruktur für ihre Geschäfte nutzen, einen Beitrag leisten. Den Netzbetreibern und Kabelunternehmen schwebt ein mehrstufiges Gebührensystem vor. Großkonzerne sollen für die Übertragung ihrer Daten mit hoher Geschwindigkeit entsprechend zur Kasse gebeten werden. Unternehmen, die sich die Gebühren nicht leisten können, müssten sich mit geringeren Übertragungsraten zufrieden geben. In den USA befürchten die Gegner der Gebühr, dass diese zu einer Klassengesellschaft innerhalb des Internets führen würde und die Neutralität des Netzwerks, die zahlreiche innovative Geschäftsmodelle hervorgebracht hat, verloren gehen würde. (www.zdnet.de)