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MAGAZIN
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| TECHNOLOGIE | ||
| Neue Projekte durch Web-Services - eine mittelfristige Perspektive | ||
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Web-Services sind ein In-Thema in der IT-Branche. Die Internet-basierten
Standards, die einen Teil ihrer Funktionalität über das Netz
anderen Anwendungen zur Verfügung stellen, können auch für
Freiberufler demnächst neue Projekte bringen. Zumindest lassen erste
Investitionen darauf schließen.
Web-Services auf dem Vormarsch Bei Web-Services handelt es sich um Softwarebausteine, die auf verschiedenen
Netzwerkrechnern laufen und über das Internet zu einer Anwendung
verbunden werden. Zu relativ geringen Kosten können so verschiedene
Geschäftsprozesse über Unternehmensgrenzen hinweg verbunden
werden, beschreibt Cap Gemini Ernst & Young den Begriff. Auf Grund
der technischen Einfachheit und eines hohen Standardisierungsgrads können
Geschäftspartner, Zulieferer oder Kunden durch Web-Services verknüpft
werden. Nach einer jüngsten Studie der Beratung sollen rund ein Drittel
der deutschen Unternehmen bereits eine Strategie zum Einsatz der neuen
Technologie entwickelt haben. Ein Viertel betrachtet Web-Services als
"bedeutsames" oder "sehr bedeutsames" Thema.
DIn jüngster Zeit steuert Microsoft zum Thema mit der Plattform
.NET bei. Die Vorgeschichte
Von Client/Server zur komponenten-basierten Web-Services-Architektur "Mit Web-Services wird die Integration nicht neu erfunden, aber
die technische Seite wird entschieden einfacher und rückt damit in
den Hintergrund", ergänzt Dr. Thorsten Wichmann. Der Geschäftsführer
von der Berliner Berlecon Research markiert gleichzeitig notwendige Projekt-Skills:
"Gefragt sind jetzt Kenntnisse in der Modellierung und dem Management
von Geschäftsprozessen."
Ideen für ein Business-Modell fehlen noch Einige Beispiele für .Net My Services im Einsatz sind vorhanden. Allerdings fehlt es an Ideen, wie ein maßgeschneidertes Business-Modell sowie der geteilte Anwendungsentwicklungsprozess praktisch aussehen sollen. "Wie verdienen die Beteiligten ihr Geld?", bringt Achim Heidebrecht, Manager Consultant IT Strategy & Architecture META Group, es auf den Punkt. Die Antwort steht noch aus. "Microsoft muss der Entwicklergemeinde erst noch erklären, wo der Wertbeitrag liegt und wie man ihn erreicht. Hinzu kommt, dass eine derartige Anwendung ihre Funktionsfähigkeit erst noch unter Beweis stellen muss."
Auch wenn der Hype um Web-Services gegenwärtig sehr groß ist, wird die Entwicklung eher langsam vonstatten gehen, mutmaßt Berlecon. Die Berliner gehen geht davon aus, dass 2002 weiterhin von Hype und Neugier bestimmt bleiben wird. Erwachsen werden Web-Services erst ab 2004, um dann 2005 im Markt akzeptiert zu sein. Bis dahin müssen Sicherheitsproblemen gelöst, Transaktionssicherheit geklärt und Skalierbarkeit sowie verlässliche Messaging-Standards eingebracht werden. Wie wichtig gerade das Thema Sicherheit ist, zeigt die Cap Gemini-Studie.
Bei der Frage nach den Hindernissen befürchten nämlich 60 Prozent
Sicherheitslücken durch den Einsatz der neuen Technologie.
Für das laufende Jahr umfassen nach Erkenntnissen der Management- und IT-Beratung Cap Gemini Ernst & Young die Mehrzahl der Projekte kaum eine Million Euro, was als Indiz für eine vorsichtige Annäherung an die neue Technologie gedeutet wird. Rund zehn Prozent der Projekte liegen zwischen einer und fünf Millionen Euro. Erst ein Prozent der Projekte hat die Größe von zehn bis 50 Millionen Euro erreicht. Für Freiberufler deuten sich beim Thema Web-Services & Co. neue
Projekte an. Cap Gemini weiß auch warum: "Trotz einer noch
instabilen Marktsituation handelt es sich bei Web-Services um eine zukunftsträchtige
neue Technologie, die die Konzepte komponentenbasierter Software fortsetzt.
Mit fortschreitender Standardisierung und Eliminierung von Sicherheitslücken
wird das Trendthema schnell an Bedeutung gewinnen." |