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MAGAZIN
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| TECHNOLOGIE | ||
| 19.Juni 2001: ASP-Lösungen - Aus für das Projektgeschäft? | ||
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Eine SAP-Einführung dauert statt wie bisher 150 Beratertage nun nur zwölf Tage. Schlüssel ist vorkonfigurierte Branchensoftware über das Internet als Mietsoftware. Ein Beispiel liefern die Deutsche Telekom und SAP. Application Service Providing (ASP) scheint sich durchzusetzen. Reduzierter Aufwand und minimierte Kosten machen diese Methode attraktiv - und scheinen das Projektaufkommen für Freiberufler zu gefährden. Das neue Telekom-Konzept nutzt die E-Business-Plattform mySAP.com sowie das Branchenwissen der SAP-Lösungspartner. Die Deutsche Telekom stellt die Services über ihre Netze bereit und übernimmt die Abrechnung. Die Kosten für die Nutzer setzen sich zusammen aus einem einmalig zu zahlenden Betrag für die Bereitstellung von SAP.readytowork aus dem Netz, den Kosten für die monatliche Überlassung (Nutzung, Wartung und den sicheren Zugriff) sowie, nach Wunsch, Service- und Support-Leistungen. Einzige technische Voraussetzung auf Nutzerseite für die Lösung aus dem Telefonnetz ist ein PC mit einem Internet-Browser. Im Telekom-Rechenzentrum in Magdeburg betreuen mehr als 60 von SAP zertifizierte Telekom Mitarbeiter derzeit rund 200 High End Server und 30 Hochverfügbarkeitssysteme. Als Vorteil nennt die Deutsche Telekom: Unternehmen benötigten keine aufwendigen Systeme oder spezielles Know-how, sie sparten IT-Personal ein, besonders entstehe kein Aufwand für die Nutzung der Software, die Nutzung von Mietsoftware führe zu deutlichen Kosteneinsparungen. Die Deutsche Telekom und die SAP-Anwendung sind nur Beispiele im ASP-Markt, dem internationale Marktforscher eine große Zukunft mit hohen Umsatzraten bescheinigen. Mit SAP-Lösungspartnern hat die deutsche Telekom seit März 2001 drei branchenspezifische Lösungen aus dem Netz für die Lebensmittelindustrie, für IT-Dienstleister und für den technischen Handel bereitgestellt. Für Projektgeschäft scheinen die Karten schlecht gemischt. Denn die Systeme sind benutzergerecht jeweils so voreingestellt, dass sich die Software in kürzester Zeit einführen lässt. Musste man bei konventioneller Einführung je nach Kategorie 50 bis 150 Beratertage ansetzen, sind im Rahmen des ASP-Modells nur zwölf Tage Beratertage für die Software-Einführung vorgesehen. |