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MAGAZIN
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| WIRTSCHAFT - E-BUSINESS | ||
| Erhebliche Defizite bei Konzeption und Planung | ||
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In den 200 größten Städten Deutschlands gibt es "erhebliche Defizite bei Konzeption und Planung" von Internet-Strategien. Diese Ergebnis einer Studie derUnternehmensberatung Pricewater house-Coopers (PWC) verwundert kaum. Danach haben nur die wenigsten Städte eine ausformulierte Strategie. Es fehle eine Budgetierung, eine Zeit- oder Personalplanung für das so genannte e-Government sowie die Internet-gestützte Verwaltung mit Onlineservice für Bürger. Zudem haben in mehr als zwei Drittel der deutschen Großstädte weniger als 25 Prozent der Mitarbeiter der Kommunalverwaltung einen Computer mit Zugang zum weltweiten ComputernetzDie Internet-Präsenzen der meisten Städte beschränken sich zudem auf die reine Präsentation. Sie erlauben den Bürgern bislang keine Interaktion. Das soll sich, in Teilen, in den nächsten zwei Jahren ändern, heißt es in der Studie. Laut PWC wollen 90 Prozent der Kommunen ihr Web-Angebot überarbeiten; 86 Prozent wollen den Download von Formularen ermöglichen. Als Engpass auf dem Weg vom E-Business zum e-Government zeigt sich die geringe Internet-Kompatibilität des Staatssektors selbst. Erst jeder vierte Verwaltungsmitarbeiter hat heute Zugang zum Netz. Andere Hindernisse sind noch stärker greifbar: 77 Prozent der Kommunen bezeichnen die knappen Kassen als größtes Hemmnis auf dem Weg zur virtuellen Verwaltung, so die Umfrage von Pricewaterhouse-Coopers. 66 Prozent der Kommunen klagen über den Mangel an IT-Personal. Ohne die dringend benötigten Computerexperten besteht für die Kommunen kaum die Chance, sich zum modernen Dienstleistungsunternehmen zu wandeln. Die hierzu benötigten IT-Spezialisten sind jedoch Mangelware. Die Gemeinden zahlen zu wenig und verlieren den Wettbewerb mit der freien Wirtschaft um IT-Fachleute. In der freien Wirtschaft liegt das Einstiegsgehalt eines IT-Spezialisten zwischen 70.000 und 90.000 Mark im Jahr. Im öffentlichen Dienst muss der Computerfachmann sich hingegen häufig mit rund 50.000 bis 70.000 Mark im Jahr begnügen. Die Folge: Immer weniger IT-Fachleute entscheiden sich für die Tätigkeit im öffentlichen Dienst. Um so mehr bekommen externe Dienstleister Realisierungsaufgaben übertragen. |
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