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  WIRTSCHAFT - E-BUSINESS
     
    e-Commerce: Betreiber wollen maßgeschneiderte Lösungen.
   

Für Freiberufler weist eine Anwenderanalyse über "e-Commerce Software - Europa"gute Perspektiven aus. Denn individuell angepasste e-Commerce Lösungen werden gegenüber Standart - Lösungen bevorzugt.

Trotz der negativen Entwicklung an der Börse bleibt e-Commerce auch weiterhin ein großer Wachstumsmarkt. Von den massiven Investitionen und dem ständig breiteren Angebot im Bereich B2B profitiert in besonderer Weise der europäische Markt für e-Commerce Software, so die Einschätzung der Unternehmensberatung Frost & Sullivan in einer Analyse des Endanwendermarktes. Der Umsatz soll von 533,8 Millionen US-Dollar im Jahre 2000 auf 2,5 Milliarden US-Dollar im Jahre 2007 ansteigen.

 

Integrationsfähigkeit mit vorhandenen Anwendungen

Microsoft, Oracle und IBM gewinnen Anteile

Wer fällt die endgültige Kaufentscheidung?

 

 

Integrationsfähigkeit mit vorhandenen Anwendungen

Für Freiberufler stehen viele Software-Projekte zu Integration oder Anpassung an. Denn e-Business Betreiber setzen nach wie vor auf maßgeschneiderte Softwarepakete, die meist auf der Grundlage eines ERP-Pakets oder eines Datenbankprogramms wie Oracle oder SQL Server entwickelt werden. Lösungen von der Stange gelten als zu starr. e-Commerce Software wird außer nach ihrer Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Flexibilität vor allem nach ihrer Integrationsfähigkeit mit vorhandenen Anwendungen beurteilt.

 

 

Microsoft, Oracle und IBM gewinnen Anteile

Im Bereich B2B haben reine e-Commerce Software Anbieter wie BroadVision, Intershop und OpenShop die größte Bekanntheit und den größten Marktanteil erreicht. Aber die etablierten Anbieter von Standardsoftware wie Microsoft, Oracle und IBM bauen ihre Positionen ebenfalls aus, indem sie komplementäre Technologien, Erfahrung, Finanzkraft, ausgedehnte Vertriebsnetze und die Bekanntheit ihrer Marken in die Waagschale werfen. Für sie besteht die Herausforderung darin, auch überzeugende e-Commerce Software zu produzieren, während die Spezialanbieter so die besseren Produkte entwickeln müssen, um die e-Commerce Interessenten von ihren angestammten Zulieferern weglocken zu können.