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MAGAZIN
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| WIRTSCHAFT - ALLGEMEIN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Megatrends vor dem Take-off Internet-Wirtschaft |
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Seit der Einführung von Internet-Browsern wächst die Zahl der Internet-Nutzer und -Anbieter weltweit dynamisch. Trotz des raschen Wachstums sind die absoluten Zahlen allerdings noch gering. Nach Schätzungen verfügen nur etwa sechs Prozent der EU-Bürger über einen Internet-Anschluss, die meisten davon im Büro. Aber schon in zwei Jahren sollen es bis zu dreizehn Prozent sein. Ohnehin steht der Boom der gesamten Internet-Wirtschaft erst noch bevor, befindet sich dieser Trend derzeit in der "Take-off-Phase". Selbst in den USA, in denen bisher im Bereich der Informationstechnologie (IT) die höchsten Wachstumsraten zu verzeichnen waren, werden noch immer 92 Prozent der Wirtschaftsleistung und 85 Prozent des BIP-Wachstums in traditionellen Sektoren erwirtschaftet. Die für die kommenden Jahre prognostizierten Wachstumsraten sind jedoch erheblich.NachSchätzungen desUS-Handelsministeriums wird bereits im Jahre 2006 rund die Hälfte der amerikanischen Erwerbstätigen in IT-intensiven Branchen arbeiten.
Ein solcher Boom basiert nicht auf einer bloßen Modeerscheinung, sondern auf massiven ökonomischen Vorteilen. Durch neue Wertschöpfungsketten und rapide sinkende Transaktionskosten lassen sich mit den neuen Technologien enorme Produktivitätsgewinne erzielen. Insbesondere sinkende Markteintrittsbarrieren und die kostengünstige Erschließung neuer Märkte machen sich bezahlt: Während es ein Vermögen kostet und viele Jahre dauert, ein klassisches Filialnetz vor Ort aufzubauen, bedarf es vergleichsweise wenig Zeit und Geld, Produkte weltweit im Internet zu vermarkten. Auch für die Verbraucher sind damit beachtliche Vorteile verknüpft. Sie können sich schnell einen Marktüberblick verschaffen und sehr einfach Preisvergleiche durchführen. Preistransparenz und geringe Markteintrittsbarrieren erhöhen zudem den Druck auf die Preise und dämmen die Inflation ein.
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