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MAGAZIN
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| WIRTSCHAFT - ALLGEMEIN | ||
| 17 Mai:2001 Freiberufler und das unternehmerische Feeling | ||
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"Was erwarten Sie von einer Führungskraft, die auch morgen noch erfolgreich führen soll?" Diese Frage stellte die Implus Trainings AG (www.implus.de) an Fach- und Führungskräfte. Im Blick standen das Verhalten zum Mitarbeiter, zum Kunden und zur eigenen Firma. Die Befragten kamen aus den Branchen Banken, Werbeagenturen, Handel, IT-Branche, Industrie und Investmentwirtschaft. Aus den Ergebnissen lässt sich ablesen, dass zwischen dem unternehmerischen Denken von Angestellten und Freiberuflern erhebliche Unterschiede bestehen. Die Ziffern in Klammern sind die Anzahl der Nennungen.
Angestellte erkennen den Aspekt "Verhalten zum Mitarbeiter" als Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg an: Er/Sie muss motivieren, Anerkennung und Wertschätzung geben können, begeisternd wirken (131). Mitarbeiter sind zu aktiven "Mitstreitern" zu machen (87) , statt sie als passive Mitarbeiter zu gebrauchen, sie sind in Entscheidungen einzubinden, ein ständiger Info-Austausch ist nötig (75). Dem können Freiberufler zustimmen. Was für eine unternehmerisch erfolgreiche Planung jedoch notwendig ist, kam bei der Nennung der Angestellten erst an letzter Stelle: Regelmäßige Rückmeldung geben, Schwächen herausfinden und zu benennen, um sie verbessern zu können ( 25).
Festangestellte finden bei dem Aspekt "Verhalten zum Kunden" für unternehmerischen Erfolg als wichtig: Partnerschaftliches, freundliches, sicheres und bestimmtes Auftreten, sowie souveränes und glaubwürdiges Auftreten werden als wichtig erkannt (141). Kundenorientiertes Denken und Handeln muss im Mittelpunkt stehen, die schnelle Bearbeitung von Kundenwünschen ist zu beachten sowie zu befriedigen (134). Ebenfalls hoch bewertet wurden Service-orientiertes Handeln, Problembewusstsein, Kunden aktiv betreuen und Visionen (102). Auch für Freiberufler können diese Bewertungen gleichermaßen gelten. Für Freiberufler gehört die Eigen-Motivation an oberste Stelle. Ohne sie ist es unmöglich, sich aus Misserfolgen und schwierigen Marktsituationen "am eigenen Schopf" herauszuziehen. Die Befragten aus den Unternehmen setzen hier offensichtlich andere Prioritäten. Sie nannten "Begeisterungsfähigkeit, Freude, Toleranz" an letzter Stelle (18).
Die befragten Festangestellten erkennen folgende Punkte für unternehmerischen Erfolg: Unternehmerisches Handeln und Verhalten, Probleme lösen, Schwächen erkennen und verbessern (126), innovative und kreative Ideen für einen Fortschritt (neue Wege) sowie Visionen für die Zukunft (114); Ziele zu definieren und Unternehmensziele umsetzen (78). Beim Aspekt "Verkauf der eigenen Leistung" unterscheiden sich die beiden Gruppen besonders. Was Freiberufler für einen unternehmerisch erfolgreichen Auftritt als unerlässlich ansehen, kommt im Bewusstsein der Angestellten erst an letzter Stelle: Repräsentieren (18), um das eigene Know-how verkaufen zu können.
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